Korrespondenz-Missverständnisse / Ambiguitäten
Wenn Geschäftspartner (z. B. Lieferant und Kunde) über Jahre miteinander kommunizieren, meist primär per E-Mail und oft in Englisch, wobei diese Sprache für die meisten Beteiligten eine Fremdsprache ist, passiert es leicht, dass jede/r einzelne Beteiligte meint, alles von ihm/ihr Geäußerte sei klar, es kommt jedoch zu Missverständnissen oder Unklarheiten (z. B. Wurde eine Mindestabnahmemenge vereinbart oder nicht?).

In solchen Fällen kann mittels einer Korrespondenzanalyse (und dann ggf. eines Gutachtens) festgestellt werden,
a) wo das Missverständnis/die Unklarheit begann,
b) welcher Kommunikationspartner sich unklar ausgedrückt hat.


Manchmal liegt der Ursprung für Missverständnisse darin, dass der Sprecher/Schreiber meint, Wörter und Ausdrucksweisen in der Fremdsprache verwenden zu können, die denen seiner Muttersprache ähneln - in dem Glauben, sie hätten dieselbe Bedeutung und Wirkung (interlinguale Interferenz, "negativer Transfer" auf semantischer/lexikalischer, morphologischer und syntaktischer Ebene). Solche Ursachen für Missverständnisse können durch Angewandte Sprachwissenschaft aufgedeckt werden. Dr. I. Thormann (Qualifikation hier klicken) hat Sprachwissenschaften studiert und darin promoviert - mit Schwerpunkten in kontrastiver Linguistik, interlingualer Interferenz und Psycholinguistik.


Siehe auch www.wirtschaftsenglisch.eu/gutachten

 

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