Honorar/Preise

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Honorarliste für Sachverständigenleistungen


Wird ein Gutachten in Auftrag gegeben, handelt es sich um einen Werkvertrag nach §§ 631-651 BGB.
Bei reiner Beratungstätigkeit handelt es sich um eine Dienstleistung, für die die Regeln für Dienstverträge nach §§ 611-630 BGB gelten. Bei Vorbesprechungen handelt es sich meist um ein Eruieren der Situation bzw. Vorgeschichte, dem Sammeln von Daten usw.; sie gelten in den meisten Fällen nicht als Beratung, sondern dienen meist der Vorbereitung des Gutachtens.
Die Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, sofern die Herstellung des Werks (des Gutachtens) oder die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist (§ 612 Abs. 1 und § 632 Abs. 1 BGB).
Wurde die Höhe der Vergütung nicht festgelegt, so bestimmt sich die Vergütung nach § 612 Abs. 2  BGB (beim Dienstvertrag) bzw. § 632 Abs. 2 BGB (beim Werkvertrag) bei Bestehen einer Taxe* nach der taxmäßigen Vergütung. Fehlt eine Taxe, gilt die übliche Vergütung als vereinbart.

*Eine Taxe ist eine nach öffentlich-rechtlicher Vorschrift festgelegte Gebühr. Dazu zählen z. B. die Gebührenordnungen der Anwälte, Ärzte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure. Da solche Taxen für Sachverständigentätigkeiten in der Regel nicht gelten, ist im Allgemeinen die übliche Vergütung zu zahlen.